Das Wahrzeichen der Stadt ist die St. Bartholomaei Kirche, die nach allen Seiten hin gut sichtbar die Stadt überragt. Im Stil der Backsteingotik erbaut gehört sie zu den großen Stadtkirchen in Vorpommern. Im 14. Jahrhundert wurde sie errichtet und 1676 wurde sie fast völlig zerstört. Bis 1706 wurde sie aufwändig wiederhergestellt und erhielt 1734 neue Gewölbe. Von 1853 bis 1867 wurde sie neugotisch restauriert von Friedrich August Stüler. Der filigrane Kirchturm der aufgestockt wurde auf eine stolze Höhe von 92,5 m macht aus der Kirche ein beeindruckendes Werk der Neogotik.
Es gibt noch eine zweite sehenswerte Kirche in der Stadt, die katholische Kirche „Maria Rosenkranzkönigin“. Sie hat den höchsten Turm aller katholischen Kirchen in Vorpommern. Erbaut worden ist sie Anfang des 20. Jahrhunderts.
Zu bewundern ist außerdem das einzig erhaltene Stadttor Demmins, das Luisentor, bis 1821 auch als Kuhtor bekannt. Dies war das wichtigste und höchste Torgebäude der Stadt, denn es sicherte die Ostseite. Von hier gab es auch die meisten Angriffe. Es ist im Stil der Backsteingotik des 15.Jahrhunderts erbaut.
Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung ist als einziges der runde Turm, auch Pulverturm genannt, übrig geblieben. Erstmals erwähnt wird der Turm 1546 als „düsterer Keller“.
Am Hafen kann man die Speicher der Stadt bewundern. Der älteste ist der „Lübecker Speicher“, der nach der Freundschaft mit Lübeck benannt ist. Um 1940 wurden die größeren Speicher die an den alten angrenzen errichtet.
Das Rathaus der Stadt ist eine weitere Sehenswürdigkeit. Es wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet und danach mehrfach umgebaut. Nachdem es im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde hat man es 1997/98 im alten Stil wieder aufgebaut.
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